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Sehr geehrte Damen und Herren,

in unserem Newsletter informieren wir Sie über alle Neuigkeiten, Produktentwicklungen und Veranstaltungen von APA-DeFacto. Dieses Mal berichten wir über unsere spannende Themenanalyse zur kommenden Bundespräsidenten-Wahl. Darüber hinaus begeben wir uns wieder auf eine Zeitreise durch unser umfangreiches Archiv.

 

Credit: Walter Longauer/
APA

 
  Analyse von APA-DeFacto zur Wahlkampf-Berichterstattung – Themenaspekte Asyl und Kompetenzen vorne

Die Flüchtlingskrise mit all ihren Facetten sowie das Amtsverständnis des Bundespräsidenten haben den bisherigen Hofburg-Wahlkampf dominiert. Das geht aus einer Themenanalyse der APA-DeFacto hervor, für die zwischen 28. Februar und 13. April 2.384 Beiträge in TV, Radio, Zeitungen und Magazinen ausgewertet worden sind. Arbeitslosigkeit und Pensionen wurden nur am Rande thematisiert.

Der freiheitliche Kandidat Norbert Hofer äußerte sich in 142 seiner 441 Wortmeldungen über Asyl. Das sind 30 Prozent von Hofers Aussagen. Dahinter folgen ÖVP-Kandidat Andreas Khol mit 25 Prozent und der grüne Anwärter Alexander Van der Bellen mit 24 Prozent. Beim SPÖ-Bewerber Rudolf Hundstorfer drehten sich 18 Prozent seiner Äußerungen um Asylfragen, bei der unabhängigen Bewerberin Irmgard Griss waren es 17 Prozent, bei Richard Lugner 13 Prozent. Khol legte zusätzlich einen Schwerpunkt auf sicherheitspolitische Aspekte.

Beim zweiten Großthema des Wahlkampfs, Amtsverständnis, haben bisher Van der Bellen und Griss die Nase vorn. Der als unabhängiger Kandidat antretende ehemalige Grüne Bundessprecher Van der Bellen sprach in 28 Prozent seiner Aussagen über die Ernennung der Bundesregierung, Griss tat dies in 24 Prozent der Fälle. Hofer wiederum äußerte sich meist – 24 Prozent seiner Wortmeldungen – über die Entlassung der Bundesregierung.

Über die Auflösung des Parlaments machte sich in den ausgewerteten Beiträgen überwiegend Van der Bellen Gedanken, ganze 58 Aussagen (13 Prozent) wurden von der APA-DeFacto diesem Unterthema zugeordnet. Die anderen fünf Kandidaten äußerten sich kaum oder gar nicht dazu.

Bei Hofer und Van der Bellen spielten die Themen Arbeitslosigkeit und Pensionen kaum eine Rolle, bei Griss und Khol nur eine untergeordnete. Lediglich Hundstorfer und Lugner setzten verstärkt darauf.

 
 
   




Credit: US COAST
GUARD /
Action Press /
picturedesk.com

Auf Zeitreise durchs Archiv der APA-DeFacto – der 20. April in vergangenen Jahren ...

1972 – Das US-Raumschiff "Apollo 16" landet auf dem Mond.

1994 – Der "Jahrhundertprozess" gegen Jack Unterweger beginnt in Graz. Der "Häfenliterat" soll elf Prostituierte ermordet haben. Unterweger war schon 1976 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden und 1990 als Beispiel geglückter Resozialisierung bedingt entlassen worden. Am 28. Juni wird er wegen neunfachen Mordes und fahrlässiger schwerer Körperverletzung schuldig gesprochen. In der folgenden Nacht erhängt sich Unterweger in seiner Zelle.

2010 – Die BP-Ölplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko wird bei einer Explosion schwer beschädigt und sinkt zwei Tage später. Das Bohrloch leckt, täglich gelangen Hunderttausende Liter Öl ins Meer und sorgen für eine der schlimmsten ökologischen Katastrophen aller Zeiten. Mehrere Versuche, das Leck zu schließen, scheitern. Erst Anfang August gelingt es dem Unternehmen, im Rahmen der Operation "Static Kill" das Loch mit Zement zu versiegeln, im September folgt mit "Bottom Kill" der endgültige Verschluss.
 
   
   

"Waltraud Wiedermann"
Credit: APA

 
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Herzliche Grüße



Waltraud Wiedermann
Geschäftsführerin APA-DeFacto